Über solche Vorurteile kann Tim Blankenhorn nur müde lächeln. Auf den Baustellen herrscht heute Alkoholverbot und viele der körperlich anstrengendsten Arbeiten werden von Maschinen übernommen. Überhaupt liegt der Fokus heute im Gegensatz zu früheren Jahren mehr auf Digitalisierung und der Einhaltung von Vorschriften.
Doch liefert die Berufsschule jungen Straßenbauern dann auch das nötige Rüstzeug für ihren Beruf? Hier sieht Tim Verbesserungsbedarf. In der Schule werde derzeit viel gelehrt, was auf der Baustelle eher für Bauleiter wichtig sei. Andere Inhalte wie Betonauflageringe fehlten dafür komplett, wie Tim berichtet.
Mit SuperSiteSkills können Bauunternehmen diese Lücken schließen. Die Schulungsplattform bietet theoretisch fundierte, praxisnahe Schulungen zu relevanten Themen aus der Welt des Asphalt- und Tiefbaus. So können Sie Ihre Auszubilden optimal auf die praktische Arbeit auf der Baustelle vorbereiten oder Wissenslücken bei neuen Kollegen beseitigen.
Tim jedenfalls ist trotz der von ihm genannten Einschränkungen immer noch glücklich mit seiner Berufswahl. Die Ausbildung hat ihm im Nachgang auch den Weg geebnet, ein duales Studium anzuhängen und darauf, den Techniker zu machen.
Seine Ausbildung kann er darum auch anderen Schulabgängern empfehlen.
Doch wie überzeugt man junge Menschen von einer Ausbildung als Straßenbauer? Um neue Mitarbeiter zu gewinnen, reicht es nicht mehr, eine Stellenanzeige zu schalten und auf die Bewerbungen zu warten. Bauunternehmen müssen dort hingehen, wo ihre potentiellen Mitarbeiter sind. Wie das gelingen kann, hat uns Robin Strohäker schon bei Asphalt Talks verraten.
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